ANJA KÜHNHOLD

kuehnholdAnja Kühnhold absolvierte bereits während ihrer Schulzeit mehrere Regiepraktika am Musiktheater der Stadt Görlitz. Von März bis Mai 2005 übernahm sie die Gesangsrolle des Bastian in “Bastian und Bastienne” am Musiktheater Görlitz. Nach dem Abitur 2005 absolvierte sie ein einjähriges Regiepraktikum an der Deutschen Staatsoper Berlin unter anderem bei Stefan Herheim, David McVicar und Dmitri Tscherniakov. Dort realisierte sie auch Inspizienzen, Beleuchtungsinspizienzen und arbeitete im KBB. 2006 begann sie ihr Regiestudium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin; sie nahm an Regiekursen bei Willy Decker, Peter Konwitschny und Karoline Gruber teil. Vor und während des Studiums assistierte sie bei den Projekten K.O.4 bei Sibylle Polster und K.O.5 bei Miriam Salevic im Bereich Regie und bei der Inszenierung Herzog Blaubarts Burg von Reyna Bruns am Saalbau Neukölln im Bereich Bühnenbild. An der Musikakademie Rheinsberg übernahm sie bei der Inszenierung “Die Geisterinsel” die Inspizienz und bei der Hochschulproduktion „Xerxes“ die Übertitelung. Im Juli 2007 folgte die Inszenierung einer Fassung des Barbiere di Siviglia von Gioachino Rossini. Seit Juli 2007 absolviert sie neben dem Studium eine Gesangsausbildung am Institut für Gesang und Atemschulung Nena Brzakovic. Im Februar 2008 inszenierte sie die Kurzoper Mavra von Igor Strawinsky. Im April 2008 übernahm sie die Rolle der Ciesca in „Gianni Schicchi“ im Rahmen der Hochschulproduktion „Harlekintriade“ (mus. Leitung: Emerson / Regie: Sandow). Für die Produktion „Tannhäuser“ (Regie: Lehnhoff) wurde sie vom Festspielhaus Baden Baden als Inspizientin engagiert. Im September 2008 legte sie mit der Wiederaufnahme der Kurzoper Mavra in Kombination mit einer szenischen Interpretation von Liedern Modest Mussorgsky´s erfolgreich ihr Vordiplom ab. Die Arbeit an der Staatsoper Berlin wird seit Beginn des Studiums in den Bereichen Mitarbeit KBB (u.a. als organisatorische Betreuung für das Gastspiel in Japan 2007), Inspizienz (u.a. bei der Produktion „Belshazzar“ (Regie Christof Nel) und Übertitelung von Neuproduktionen fortgesetzt.

 

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