ANNA-SOPHIE WEBER

Anna-Sophie Weber ist in Berlin geboren und dort aufgewachsen.
Im Anschluss an ihr Abitur, absolviert sie in der Spielzeit 2012-13 ein Freies
Kulturelles Jahr an der Staatsoper Berlin und übernimmt Aufgaben in der Direktion
unter Intendant Jürgen Flimm. Darüber hinaus sammelt sie erste Erfahrungen im
Bereich Regie, hospitiert und erarbeitet im Rahmen der “Jungen Staatsoper” ein
erstes szenisches Projekt.

Im Herbst 2013 beginnt sie das Studiums der Musiktheaterregie an der HfM Hanns
Eisler Berlin. Im Rahmen der Ausbildung erarbeitet sie Szenen aus „Frühlings
Erwachen“ von Frank Wedekind, „Der Zauberflöte“ von W. A. Mozart, „Faust“ von
Charles Gounod, „Agrippina“ von G. F. Händel, „Le nozze di Figaro“ von W. A.
Mozart und “Dido&Aeneas” von Henry Purcell.
Parallel zum Studium assistiert und hospitiert sie an der Staatsoper Berlin, der
Deutschen Oper Berlin, der Oper Stuttgart, der Oper Frankfurt und der Wiener
Staatsoper und lernt bei David Hermann, Andrea Moses, Tatjana Gürbaca und
Nadja Loschky.

Seit 2015 widmet sich Anna-Sophie Weber zunehmend der Realisierung eigener
szenischer Projekte in der freien Theaterszene.
Es entstehen eigene Arbeiten wie „knisternd zerstoben“. Eine visuelle Interpretation
von Schumanns Liederzyklus op. 48 im Podewill Berlin.
“Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Stravinsky in Zusammenarbeit mit der
Jungen norddeutschen Philharmonie und dem Sprecher Wiliam Cohn in Berlin,
Hamburg und Bremen.
In der C1 Galerie Berlin entsteht das Stück “If I do not return” gemeinsam mit der
Pianistin Hania Rani, die Lieder von John Dowland neu für Streichquartett und 2
Stimmen arrangierte.
Mit dem Hausorchester des Berliner Technoclubs “Kater Blau” inszeniert sie als
Open Air-Spektakel “Il Barbiere di Sevilla”.
Im September 2017 schließt Anna-Sophie Weber mit dem selbstentwickelten Stück
“DESOLATION. Ein Mysterienspiel. noºIII” an der Akademie der Künste Berlin den
Bachelor of Music mit Bestnote ab und setzt ihr Studium seit dem mit dem Master
Musiktheaterregie an der HfM Hanns Eisler fort.

Im April 2018 ist sie erstmals als Gastregisseurin bei dem Musiktheaterkollektiv
Opera Lab Berlin eingeladen und inszeniert “Was tun? Eine Wunderkammer” mit
zeitgenössischen Kompositionen u.a. von Helmut Lachenmann, Georges Aphergis,
Matthias Kaul und Brigitta Muntendorf im Ballhaus Ost Berlin.
Im Frühling 2019 wird sie für die Deutsche Oper Berlin die “Neuen Szenen IV”
inszenieren.

 

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