BEATE BARON

Beate Baron, 1977 in Bielefeld geboren, begann ihr Regiestudium bei Götz Friedrich an der HfMT in Hamburg. Sie arbeitete als Friedrichs persönliche Regieassistentin an der Deutschen Oper Berlin. 2003 nahm sie ihr Regiestudium an der HfM “Hanns Eisler” Berlin wieder auf und studierte dort auch im Studiengang Komposition bei Jörg Mainka und Wolfgang Heiniger. Während ihres Studiums wurde Beate Baron als Spielleiterin an das Theater Aachen engagiert, wo sie mit der Inszenierung “Tagebuch eines Verschollenen” (Leos Janceck) / “Der Schöne Gleichgültige” (Jean Cocteau) ihre praktische Diplomprüfung ablegte. Ebenfalls während ihres Studiums war sie Stipendiatin der INTERNATIONAL SUMMERACADEMY OF FINE ARTS SALZBURG sowie Stipendiatin des “Europäischen Zentrums der Künste Hellerau” Beate Baron arbeitet als Regisseurin in verschiedenen Bereichen. Ihre Arbeiten wechseln von Musiktheater über musikalische und multimediale Installationen sowie Performances. Neben ihrem Regiestudium begann sie auch als Videokünstlerin zu arbeiten. Charakteristisch für ihre theatralen sowie medialen Arbeiten ist ein erweiterter Regiebegriff, in dem sie den Schwerpunkt auf den Umgang mit Formen als Ausdruck unterschiedlicher Sichtweisen und Lebensentwürfen legt. Ihre Videoarbeiten folgen musikalisch- kompositorischen Parametern und lassen sich daher als visuelle Komposition bezeichnen. Beate Baron ist auch als freie Regieassistentin tätig und assistierte gerade Peter Konwitschny an der Komischen Oper. Beate Baron konzipierte und inszenierte u.a.: “SWAP Ein multimediales Musiktheater” UA (M: Nicolas Zinke) DER QUAL EIN ENDE! audiovisuelle Installation nach Saties Vexations, HFM Berlin, “Historia di Jephte” (Giaccomo Carissimi). Komische Oper Berlin, K.O., “Landscape_ Zeitsplitter”, audiovisuelle UA, 20. Dresdener Tagen der zeitgenössischen Musik /Herbstfestival Budapest “Glück i. T.”. öffentliche Performance , Berlin. Als Videokünstlerin entwickelt Beate Baron Videoarbeiten und Installationen, wie z. B: “Casablanca” (Video und Tonband, T: Genoël Rühle / ZKM Karlsruhe), “Landscape” (4 Kanal Video / 20. Dresdner Tage für Neue Musik, “The Descent” (Video in 3 Sätzen, Ms: Dimitri Marhulet, HfMT Hannover), “Aachen schaut hin” (3 Kanal Video / Literaturfestival Aachen), “Wahl” International Summeracademy of Fine Art Salzburg) “VEXATIONS”, HfM Hanns Eisler Berlin), “MOVE” (M: Heinrich Schiffers, HfM, Berlin) Kommende Produktionen sind “Mobiles Danken” Performance im öffentlichen Raum (28. 07/04. 08.2007 Berlin) und “Wanderland”, multimediales Musiktheater (Komp.: Genoël Rühle, Cathy v Eck), UA.: 09.11. 2007 Klangwerkstatt, Festival für neue Musik, Saalbau Neukölln, Berlin.

 

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