FRANZISKA KRONFOTH

Franziska Kronfoth, geboren 1983 in Berlin, studiert seit Oktober 2004 an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Regie bei Prof. Claus Unzen und Dr. Barbara Beyer. Sie arbeitet als Musiktheater-Regisseurin, als Schauspielerin und Musikerin, sowie im Bereich Film (Kamera, Schnitt, Regie, Film auf der Bühne). Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit ihrem Kollegen Roman Lemberg und den Studentinnen der Bühnenbildklasse von Prof. Hartmut Meyer (UdK Berlin), mit denen mehrere Projekte entstanden. Bisherige Regiearbeiten: “Na, junge Dame?” (eigene Stücke, 2005 HfM “Hanns Eisler”), Mitwirkung an der Revue “Endstation Silvester” (als Regisseurin, Darstellerin und Pianistin, 2005 Musikhochschule Hamburg/ Forum), Lucio Silla (Mozart, 2006 Tempodrom/ Kleine Arena), Idomeneo (Mozart, 2006 Festhalle Rottenburg), Dramaturgie für Die Drei Schwäne (Sebastian Winkler, UA 2006 u.nit/ UdK Berlin) in der Inszenierung von Sibylle Polster, Ariadne und Erstarrung (Jörn Arnecke, 2006 Hebbel am Ufer/ HAU1), Giulio Cesare (Händel-Projekt, 2007 u.nit/ UdK Berlin, in diesem Rahmen auch Darstellerin in “La Resurrezione”, Regie: Roman Lemberg). In ihrer Inszenierung UND ER SO: “AIMEZ-VOUS BRAHMS?” UND ICH: “NON, POURQUOI?” (Brahms/ Houellebecq, 2007 Alte TU-Mensa) ersetzte sie eine erkrankte Hauptdarstellerin in den Vorstellungen. Für Rigoletto (Verdi, 2008 Studiosaal/ HfM “Hanns Eisler”, Gastspiel in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz) arbeitete sie in den Bereichen Regie, Kamera, Schnitt sowie als Darstellerin. Es folgten “Barca di Venetia per Padova” (Adriano Banchieri, 2008 Konzerthaus Berlin/ Kleiner Saal und Saalbau Neukölln) mit dem Berliner Madrigalkreis und K.O.8 Amore per tutti – “Eine Nacht in Venedig” von Johann Strauß (2008 im Hebbel am Ufer/ HAU1, hier auch Darstellerin unter der Regie von Roman Lemberg). In mehreren Kurzfilmen von Jakob Klaffs wirkte sie ebenfalls als Darstellerin mit. Momentan bereitet sie ihr Diplom vor – einen Musiktheaterabend über Tristan und Isolde nach Gottfried von Straßburg und Richard Wagner – und inszeniert ein Konzert des Hanns-Eisler-Chores, Premiere im März 2009. Im Rahmen des Studiums Kurse bei Peter Konwitschny, Volker Schlöndorff, Arila Siegert, Willy Decker, Ludger Engels, Jens Roselt, Vera Nemirova, Tatjana Gürbaca. Hospitanzen an der Deutschen Oper Berlin (Debussy: Pélleas et Mélisande, Regie: Marco Arturo Marelli), an der Hamburgischen Staatsoper (Arnecke: Butterfly Blues, Regie: Christoph von Bernuth) sowie an der Opéra National de Paris (Verdi: La Traviata, Regie: Christoph Marthaler). Franziska Kronfoth studierte außerdem zwei Jahre Musik und Mathematik. Sie realisierte mit Schülern der Tempelhofer Luise-Henriette-Oberschule als Pianistin, musikalische Assistentin und Regisseurin zwei Musiktheaterprojekte, arbeitete als Assistentin bei der Deutschen SchülerAkademie sowie kürzlich auch mit jüngeren Kindern einer Poblacion in Santiago de Chile für das Kunstprojekt “Kalaidoskopia”, das sie mitentwickelte und -organisierte.

 

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