SYBILLE POLSTER

Nach dem Abitur arbeitete die gebürtige Kielerin zunächst als freie Assistentin am New York Theatre Institute in Troy, USA, am Wallgraben Theater in Freiburg, bei den Oppenheimer Festspielen und der Alliance Theater Company in Atlanta, USA. Erst während dieser Zeit wechselte Sibylle Polsters Interesse vom Schauspiel zur Oper und sie begann 2001 ihr Studium für Musiktheaterregie an der HfM “Hanns Eisler” in Berlin. Dort inszenierte sie im Rahmen des Studiums Teile aus Mozarts “Don Giovanni”, Verdis “Otello” und Tschaikovskys “Eugen Onegin”. Mit Rimsky-Korsakovs “Mozart und Salieri” bestand sie 2003 ihr Vordiplom. Ab 2005 begann Sibylle Polsters Zusammenarbeit mit der Bühnenbildnerin Lisa Jacobi (UdK): Gemeinsam enstand für KO2 “Corisca ed Satiro”(2005), ein frühbarockes Werk von Valentini, für KO4 Sebastian Winklers Die Drei Schwäne (2006, UA) und zuletzt – als doppelte Diplomprüfung – die Inszenierung von Händels Xerxes (2007). Weitere Arbeiten von Sibylle Polster sind unter anderem “Aachen liest – Ohnehin”, eine Videoinstallation im Rahmen des Aachener Literaturfestivals 2005 (gemeinsam mit Beate Baron) und “Frauen am Rande des Wahnsinns – ironische Operngeschichte in elf Szenen” im Slomo-Club Berlin (2006, in Zusammenarbeit mit Aron Craemer). In verschiedenen Praktika und Workshops setzte sich Sibylle Polster mit den Arbeitsweisen von Hans Neuenfels, Robert Wilson, Willy Decker, Calixto Bieito, Volker Schlöndorff, Philip Himmelmann, Stefan Herrheim, Arila Siegert und Karoline Gruber auseinander. Sibylle Polster arbeitet seit Juni 2007 als Regieassistentin an der Komischen Oper Berlin.

 

ZURÜCK