ZSOFIA GEREB

Zsófia Geréb ist in Budapest geboren und aufgewachsen. Sie erhielt Unterricht in Klavi
er und Gesang und besuchte während ihrer Schulzeit die Spezialklasse für Musik, wo sie auch in verschiedenen Chören sang. Zwischen 2008 und 2010 studierte sie Philosophie an der ELTE Universität Budapest. Ab 2010 studierte sie Theaterregie an der Universität für Theater- und Filmkunst Budapest unter der Leitung von Gábor Székely und Viktor Bodó. 2015 machte sie dort ihren Abschluss mit der Inszenierung projekt_LULU* nach Wedekind’s gleichnamigem Stück; ihre theoretische Abschlussarbeit schrieb sie über Elfriede Jelinek’s politische Stücke. Seit dem Wintersemester 2015/2016 ist sie Master-Studentin in Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

2014 hat sie Haydn’s Kammeroper L’isola disabitata in der Ungarischen Staatsoper inszeniert, welche seitdem zum Repertoire des Hauses gehört. Im Oktober 2015 inszenierte sie in Zusammenarbeit mit dem Orfeo Orchester und mit Emőke Baráth in der Titelrolle Die Krönung der Poppea von Monteverdi in der MUPA Budapest.

Im Juni 2015 war sie Regieassistentin von Balázs Kovalik in der Produktion Der fliegende Holländer des MUPA Budapest’s Wagner Festival. Im Frühling 2016 assistierte sie bei Róbert Alföldi in der Produktion Britten: Albert Herring der Bayerischen Staatsoper.

Sie wird im April 2017 an der Deutschen Oper Berlin in der Tischlerei My Corporate Identity im Rahmen der „Neue Szenen“ inszenieren. Im Juli 2017 wird sie in Bayreuth Tannhäuser der Reihe “Wagner für Kinder” inszenieren.

 

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