ZULASSUNGSPRÜFUNG

 

Ablauf

BACHELOR

Die Zugangsprüfung im Hauptfach Regie besteht aus zwei Teilen:

  • einer theoretischen Prüfung im Hauptfach, für die die Bewerberin/der Bewerber aus einer vorgegebenen Werkliste die Themenstellung auswählen kann.
    Am Ende der Bewerbungsfrist (15. April) wird den BewerberInnen die in der Zugangsprüfung wahlweise zu erarbeitende Literatur bekannt gegeben.
  • einer praktischen Prüfung im Hauptfach, bei der die Themenstellung vorgegeben ist

Zur näheren Information wird ein vorheriges Vorstellungsgespräch bei der Studienfachberatung des Fachgebietes dringend empfohlen

Voraussetzungen
  • bis spätestens zwei Wochen vor dem Termin der Zugangsprüfung ist die Inszenierungskonzeption des aus der vorgegebenen Werkliste ausgewählten Stückes schriftlich einzureichen
  • der Nachweis theaterpraktischer Erfahrungen ist keine notwendige Voraussetzung, aber wünschenswert
Theoretische Prüfung Im Rahmen der theoretischen Prüfung wird Wert gelegt auf:

  • Wiedergabe des Inhalts des Werkes
  • musikalisches Grundverständnis
  • Präsentation der szenischen Vorstellungen (z. B. anhand eines Bühnenbild-Modells)
  • Darstellung der Inszenierungskonzeption möglichst in freiem Vortrag
Praktische Prüfung Im Rahmen der praktischen Prüfung wird festgestellt, ob bei der Bewerberin/dem Bewerber Begabungen in folgenden Bereichen vorliegen:

  • Phantasie
  • Kreativität
  • Ausdrucksfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit

 

 

 

Pflichtfach Klavier
  • drei Stücke unterschiedlicher Stilrichtungen (davon mindestens ein Stück aus der Klassik oder dem Barock im Schwierigkeitsgrad orientiert an einem Sonatensatz oder einer Invention)
Pflichtfach Tonsatz (schriftlich)

Musterbeispiel (PDF, 236 KB)

  • Notenkenntnisse im Violin- und Bassschlüssel
  • Kenntnisse der Tonarten und ihrer Vorzeichen in Dur und Moll
  • Kenntnisse der Dur- und Moll-Skalen sowie der modalen Leitern/Kirchentonarten
  • Bestimmen und Notieren von Intervallen im Oktavraum
  • Bestimmen und Notieren von Dreiklängen (Dur, Moll, vermindert, übermäßig) und Dominantseptakkorden, jeweils mit Umkehrungen
  • Kenntnis der Haupt- und Nebenfunktionen in Dur und Moll
  • Aussetzen einer kurzen Kadenz (vierstimmig) nach Funktions- bzw. Stufensymbolen
  • Analyse zweier kurzer Partiturausschnitte unterschiedlicher Epochen
Pflichtfach Gehörbildung (schriftlich)

Musterbeispiel (PDF, 101 KB)

  • Melodiediktat (barocke und/oder klassische Melodien)
  • Rhythmusdiktat (binäre und ternäre Rhythmen mit Überbindungen und/oder Synkopen)
  • Bestimmen von Dur- und Moll-Skalen sowie der modalen Leitern/Kirchentonarten
  • Bestimmen und Notieren von Intervallen im Oktavraum
  • Bestimmen von Dreiklängen und Dominantseptakkorden mit Umkehrungen (auf- und abwärts)
  • Höranalyse zweier kurzer Musikbeispiele unterschiedlicher Epochen
Hochschulwechsel
  • Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die bereits an einer deutschen RKM-Musikhochschule studiert haben, sind bei Vorlage eines Immatrikulationsnachweises von der Zugangsprüfung in den Pflichtfächern Klavier, Tonsatz und Gehörbildung befreit.
  • Bei vorhergehendem Studium an einer anderen inländischen oder ausländischen Hochschule kann für die Pflichtfächer Klavier, Tonsatz und Gehörbildung bei Vorlage entsprechender Leistungsnachweise eine Befreiung formlos beantragt werden.

 

Ablauf

MASTER

Die Zugangsprüfung für den konsekutiven Masterstudiengang Musiktheaterregie besteht aus zwei Teilen:

  • einer theoretischen Prüfung im Hauptfach Musiktheaterregie, für die die Bewerberin/der Bewerber aus einer vorgegebenen Werkliste die Themenstellung auswählen kann.
    Am Ende der Bewerbungsfrist (15. April) wird den BewerberInnen die in der Zugangsprüfung wahlweise zu erarbeitende Literatur bekannt gegeben.
  • einer praktischen Prüfung im Hauptfach Musiktheaterregie, bei der die Themenstellung vorgegeben ist.

Zur näheren Information wird ein vorheriges Vorstellungsgespräch bei der Studienfachberatung des Fachgebietes dringend empfohlen.

Voraussetzungen Bis spätestens zwei Wochen vor dem Termin der Zugangsprüfung sind einzureichen:

  • eine Inszenierungskonzeption des aus der vorgegebenen Werkliste ausgewählten Stückes in schriftlicher Form
  • eine audiovisuelle Dokumentation einer eigenen Inszenierung eines Musiktheaterwerkes auf DVD
  • der Nachweis theaterpraktischer Erfahrungen im Bereich Regie, Regieassistenz oder Regiehospitanz in mindestens zwei Musiktheaterproduktionen
  • Angabe zur musikalischen Vorbildung
Theoretische Prüfung Im Rahmen der theoretischen Prüfung wird Wert gelegt auf:

  • grundlegendes theatertheoretisches und theaterpraktisches Wissen
  • fundierte Kenntnis der inhaltlichen Zusammenhänge des Werkes
  • analytischen Zugang zur kompositorischen Anlage
  • Ansätze individueller künstlerischer „Lesart“ und Konzeption
  • anschauliche Präsentation der szenischen Vorstellungen (z. B. anhand eines Bühnenbildmodells und Figurinen)
  • Darstellung der Inszenierungskonzeption in freiem Vortrag
Praktische Prüfung Im Rahmen der praktischen Prüfung wird festgestellt, ob die Bewerberin/der Bewerber Begabungen in folgenden Bereichen aufweist:

  • szenische Darstellungsfähigkeit
  • ausgeprägte Phantasie
  • individuell ausgeprägte Kreativität
  • musikalische Befähigung und entsprechendes musikalisches Wissen
  • verbale und nonverbale Ausdrucksfähigkeit
  • Fähigkeit zur Motivation
  • überzeugendes Organisationsvermögen

Zur näheren Information wird ein vorheriges Vorstellungsgespräch bei einem Studienfachberater des Fachgebietes dringend empfohlen.
Termin unter regie {at} hfm-berlin.de.