Sophia Binder

Geboren 1995 in München, erhielt Sophia Binder schon früh Violinunterricht, später kamen Klavier- und Gesangsunterricht hinzu, schon zu Schulzeiten trat sie in Konzerten solistisch und mit dem Kammermusikensemble Sophienquartett auf.

Regiehospitanzen führten zur Zusammenarbeit mit Jossi Wieler/ Sergio Morabito (Uraufführung „wunderzaichen“ 2014, Staatstheater Stuttgart), Joan Anton Rechi („Werther“ 2014, Deutsche Oper am Rhein) und Andrea Breth („Jakob Lenz“ 2014, Staatstheater Stuttgart). Seit 2015 studiert sie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

 

Vor und während des Studiums assistierte sie unter anderem Magdalena Fuchsberger („Otello“ 2014, Opernfestival Gut Immling), Tatjana Gürbaca („Arabella“ 2015, Deutsche Oper am Rhein) und Kirill Serebrennikov („Il barbiere di Siviglia“ 2016, Komische Oper Berlin – auch Videoinspizientin bei den Vorstellungen).

2018 übernahm Sophia Binder die Wiederaufnahme von Marc Andres „wunderzaichen“ an der Staatsoper Stuttgart.

Im Frühjahr 2019 assistiere sie Nicolas Stemann und übernahm Abendspielleitung und Inspizienz bei Philippe Manourys „Lab.Oratorium“ in der Kölner Philharmonie (Gastspiel an der Elbphilharmonie Hamburg, sowie der Pariser Philharmonie.)

 

Ihr Regiedebüt gab Sophia Binder mit “Vorspiel“, einer eigenen Fassung des Vorspiels aus Richard Strauss „Ariadne auf Naxos“, die im Oktober 2020 im „Freiraum“ des Studierendenwerks in Berlin Charlottenburg erfolgreich zur Aufführung kam.